Vier zentrale Faktoren
Vier zentrale Faktoren
«Ziel jeder Investition muß nach unserer Überzeugung sein, nicht nur einen nominalen, sondern einen realen Vermögenszuwachs zu erzielen. Das bedeutet, daß sich das angelegte Vermögen nicht nur rein zahlenmäßig vergrößert haben darf - es muß sich bezogen auf seine Kaufkraft vermehrt haben.»
Um dies zu erreichen, müssen vier Faktoren in Einklang gebracht werden:
Die Inflationsrate können Sie mit Ihrer Anlageentscheidung nicht beeinflussen, Sie müssen sie aber in Ihrer Renditeerwartung berücksichtigen.
Ganz anders bei der Steuer. Hier bestimmen Sie mit Ihrer Anlageentscheidung, ob Sie die Erträge Ihrer Investition in vollem Umfang dem deutschen Fiskus unterwerfen (z.B. geschlossene Immobilenfonds oder Immobilienbesitz im Privatvermögen) oder ob Sie Ihre Erträge vollständig oder überwiegend steuerfrei vereinnahmen (z.B. Offene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen), ob Sie eine viel günstigere Besteuerung im Ausland wählen (z.B. USA-Beteiligungen, in Deutschland nur positiver Progressionsvorbehalt) oder ob Sie Ihre Steuerlast durch Werbungskosten und Abschreibungen drücken (z.B. bankfinanzierter Immobilienerwerb). Diese Liste läßt sich beliebig fortsetzen.
Die Bedeutung der Besteuerung Ihrer Erträge wird vollends klar, wenn Sie bedenken, daß grundsätzlich eine höhere Rendite ein höheres Risiko birgt (Ausnahme: Investitionen in reale Werte = Real Equity). Verschaffen Sie sich jedoch eine verbesserte Rendite dadurch, daß Sie die Steuer reduzieren, dann haben Sie Ihren vergrößerten Anlageerfolg auch nicht durch ein erhöhtes Risiko erkauft.
Die Frage, wieviel Sie mit einer von Ihnen getätigten Investition tatsächlich verdient haben, beantwortet sich dementsprechend aus ihrer Nach-Steuer-Rendite nach Abzug der Inflationsrate. Haben Sie sich beispielsweise mit 2,0% Festgeldzinsen zufrieden gegeben, so beträgt Ihr nomineller jährlicher Zuwachs nach Abgeltungssteuer inkl. Solidaritätszuschlag (26,375%) bescheidene 1,47%. Erreicht die Inflationsrate nur die Marke von 1,5%, ist Ihre reale Vermögensentwicklung sogar negativ - eine bedauerliche Vermögensvernichtung.
Auch der Faktor Zeit spielt - in Abhängigkeit von der Höhe des Zinses/Ertrags - eine zentrale Rolle bei Ihrem Vermögensaufbau.
Aus 10.000,- Euro werden bei einem Zinssatz in Höhe von:
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2 % |
5,5 % |
12 % |
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in 10 Jahren |
12.190,- |
17.081,- |
31.058,- |
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in 20 Jahren |
14.860,- |
29.178,- |
96.463,- |
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in 30 Jahren |
18.110,- |
49.840,- |
299.600,- |
Die Gleichung
HÖHERE RENDITE
=
HÖHERES RISIKO
läßt sich durch Reduzieren der Steuer relativieren.
Den gleichen Effekt erreicht man übrigens auch durch Investitionen in Reale Werte - Real Equity.